Fairzeugnis

Zeugnissprache-Glossar

Schweizer Arbeitszeugnisse folgen einer inoffiziellen, aber weit verbreiteten Codierung: Formulierungen, die wohlwollend klingen, unter Personalfachleuten aber eine klar abgestufte Bedeutung tragen. Hier sind die häufigsten Formulierungen einzeln erklärt.

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... stets zu unserer vollsten Zufriedenheit ...
Note 6

Die höchste Stufe der Schweizer Zufriedenheitsskala — eine Bestnote ohne Einschränkung.

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... stets zu unserer vollen Zufriedenheit ...
Note 5

Zweithöchste Stufe der Zufriedenheitsskala — eine gute, aber nicht die bestmögliche Note.

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... zu unserer vollen Zufriedenheit ...
Note 4

Ohne das Wort „stets“ sinkt die Note auf befriedigend — auch wenn der Satz auf den ersten Blick positiv klingt.

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... zu unserer Zufriedenheit ...
Note 3

Ohne „voll“ und ohne „stets“ — eine unterdurchschnittliche, gerade noch ausreichende Bewertung.

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... im Grossen und Ganzen zu unserer Zufriedenheit ...
Note 2

Die Einschränkung „im Grossen und Ganzen“ macht daraus eine mangelhafte Bewertung.

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... bemühte sich, die Aufgaben zu erledigen.
Note 1

Ohne jede Erfolgsnennung ist „bemühte sich“ die schlechteste Note der Skala.

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Er/Sie bemühte sich stets, die ihm/ihr übertragenen Aufgaben zufriedenstellend zu erledigen.
Note 2

Klingt engagiert, sagt aber nur, dass sich die Person bemüht hat — nicht, dass sie das Ziel erreicht hat.

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Er/Sie erledigte alle Aufgaben mit grossem Interesse.
Note 3

Lobt die Motivation, sagt aber nichts über die tatsächliche Leistung oder das Ergebnis aus.

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Er/Sie zeigte für die Belange des Betriebs Verständnis.
Note 3

Die Person hat die Anforderungen verstanden — aber nicht unbedingt erfüllt.

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Er/Sie hatte Gelegenheit, seine/ihre Fachkenntnisse zu erweitern.
Note 3

Deutet an, dass die fachlichen Kenntnisse zu Beginn (noch) nicht ausreichend waren.

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Er/Sie war bei den Kollegen beliebt.
Note 3

Positiv formuliert — aber wenn die Vorgesetzten dabei unerwähnt bleiben, ein Hinweis auf ein gestörtes Verhältnis zu ihnen.

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Er/Sie verfügt über eine gewisse Selbständigkeit.
Note 4

Das einschränkende Wort „gewisse“ relativiert das Lob — eher unterdurchschnittlich selbständig.

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Insgesamt hat er/sie unsere Erwartungen erfüllt.
Note 4

Neutral-negativ gelesen: reine Erfüllung des Minimums, keine Übertreffung der Erwartungen.

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Er/Sie war stets pünktlich.
Note 2

Wenn Pünktlichkeit die einzige genannte Verhaltenseigenschaft ist, deutet das darauf hin, dass zu Zusammenarbeit und Kollegialität nichts Positives gesagt werden konnte.

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Er/Sie zeigte auch in schwierigen Situationen Verständnis für die Entscheidungen der Geschäftsleitung.
Note 3

Beschreibt passives Hinnehmen statt aktiv positives Verhalten — ein Hinweis auf Meinungsverschiedenheiten, die letztlich akzeptiert, aber nicht wirklich geteilt wurden.

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Er/Sie erfüllte die Anforderungen an sein/ihr Verhalten in jeder Hinsicht.
Note 3

Formal-bürokratische Formulierung ohne echte Wärme — bestätigt Korrektheit, aber kein positives persönliches Verhältnis.

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Er/Sie delegierte Aufgaben und behielt stets den Überblick.
Note 3

Rein organisatorische Beschreibung von Führung — ohne jede Aussage zur Mitarbeiterentwicklung oder Motivation.

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Er/Sie wurde von seinen/ihren Mitarbeitenden akzeptiert.
Note 2

„Akzeptiert“ ist eine auffällig schwache Wortwahl im Vergleich zu „geschätzt“ oder „war eine Vorbildfigur“ — eine anerkannte Abwertung in der Führungsbeurteilung.

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Er/Sie setzte die Vorgaben der Geschäftsleitung konsequent um.
Note 3

Rein umsetzungsorientierte Beschreibung — keine Erwähnung eigener Initiative, Ideen oder Teamentwicklung.

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Wir danken ihm/ihr für die Mitarbeit.
Note 3

Die knappstmögliche Schlussformel: Dank ja, aber ohne Bedauern über den Austritt und ohne Zukunftswünsche.

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Wir wünschen ihm/ihr für seine/ihre Zukunft alles Gute.
Note 4

Gute Wünsche ohne das Wort „beruflich“ — eine feine, aber von Kennerinnen und Kennern bemerkte Einschränkung.

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Er/Sie war in seinem/ihrem Aufgabenbereich stets ehrlich und zuverlässig.
Note 6

Für Tätigkeiten mit Kassen-, Waren- oder Vermögensverantwortung ist eine ausdrückliche Ehrlichkeitsbestätigung üblich — ihr Fehlen gilt als eines der ernstesten stillen Signale der Zeugnissprache.

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Er/Sie erledigte die ihm/ihr übertragenen Aufgaben.
Note 2

Ein rein faktischer Satz ohne jede Bewertung — typisch für ein auffällig knappes Zeugnis, das als Vollzeugnis auftritt, aber keine echte Leistungsbeurteilung enthält.

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Das Arbeitsverhältnis endete am [Datum].
Note 3

Eine bewusst neutrale, nichtssagende Formulierung des Austrittsgrunds — weder Kündigung noch Eigeninitiative wird erkennbar.

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... übertraf alle unsere Erwartungen stets in jeder Hinsicht ...
Note 6

Höchste Anerkennung für herausragende Leistungen weit über den Soll-Vorgaben.

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Er/Sie arbeitete stets zielstrebig, systematisch und ausserordentlich effizient.
Note 6

Erstklassige Arbeitsweise mit herausragenden Ergebnissen.

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Er/Sie führte die Arbeiten stets mit grossem Fleiss aus.
Note 4

Fleissig, aber der eigentliche Arbeitserfolg oder die Qualität wird nicht besonders hervorgehoben.

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Er/Sie arbeitete stets mit grossem Einsatz.
Note 4

Betont die Einsatzbereitschaft, lässt aber die Qualität der Arbeitsergebnisse weitgehend offen.

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Er/Sie versuchte stets, die gesetzten Ziele zu erreichen.
Note 2

Ein „Versuch“ bedeutet im Arbeitszeugnis, dass die Ziele nicht erreicht wurden.

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Er/Sie erwies sich auch in schwierigen Situationen stets als ausserordentlich belastbar.
Note 6

Höchste Belastbarkeit und Souveränität auch unter starkem Druck.

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Er/Sie arbeitete auch unter starker Belastung stets zuverlässig.
Note 5

Gute Belastbarkeit und verlässliche Arbeitsqualität in Stressphasen.

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Er/Sie war den Anforderungen im Wesentlichen gewachsen.
Note 3

Die Einschränkung „im Wesentlichen“ signalisiert deutliche Überforderung in Teilbereichen.

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Er/Sie arbeitete stets mit hoher Sorgfalt und Präzision.
Note 5

Hohe Genauigkeit und Zuverlässigkeit in der Ausführung.

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Er/Sie zeichnete sich stets durch ausserordentliche Eigeninitiative aus.
Note 6

Proaktives Handeln und herausragendes Engagement.

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Er/Sie eignete sich bei Bedarf neue Kenntnisse an.
Note 3

Lernbereitschaft erst bei konkreter Aufforderung oder Notwendigkeit.

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Er/Sie verfügt über ein stets hervorragendes und tiefgehendes Fachwissen.
Note 6

Exzellente Fachkompetenz auf dem neuesten Stand.

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Er/Sie wandte sein/ihr gutes Fachwissen stets erfolgreich in der Praxis an.
Note 5

Erfolgreicher Praxis-Transfer fundierter Kenntnisse.

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Er/Sie zeigte stets Bereitschaft, sich weiterzubilden.
Note 3

Die Bereitschaft war da, aber der tatsächliche Lernerfolg wird nicht erwähnt.

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Sein/Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden war stets einwandfrei.
Note 6

Perfektes Verhalten gegenüber allen Personengruppen in korrekter Reihenfolge.

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Sein/Ihr Verhalten gegenüber Kollegen und Vorgesetzten war stets einwandfrei.
Note 5

Die verdrehte Reihenfolge (Kollegen vor Vorgesetzten) signalisiert ein leichtes Spannungsverhältnis zur Führungskraft.

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Er/Sie war wegen seiner/ihrer geselligen Art bei Kollegen beliebt.
Note 2

Hinweis auf übermässigen Alkoholkonsum oder Ablenkung von der Arbeit im Kollegenkreis.

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Er/Sie trat stets aktiv für die Interessen der Mitarbeitenden ein.
Note 3

Kann auf gewerkschaftliches oder konfliktreiches Engagement gegenüber der Geschäftsleitung hindeuten.

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Er/Sie zeigte stets gutes Einfühlungsvermögen für die Anliegen Dritter.
Note 4

Sympathisch und einfühlsam, aber möglicherweise nicht durchsetzungsstark.

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Er/Sie zeigte stets gutes Kooperationsverhalten.
Note 4

Ordentliche Zusammenarbeit ohne besondere Akzente.

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Er/Sie wurde von unseren Kunden stets ausserordentlich geschätzt.
Note 5

Hohe Kundenorientierung und hervorragende Aussenwirkung.

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Er/Sie trug stets zu einem guten Arbeitsklima bei.
Note 4

Angenehmer Kollege, aber ohne tiefere Aussage zum Verhältnis zu Vorgesetzten.

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Er/Sie trat Vorgesetzten und Kollegen gegenüber stets höflich und zuvorkommend auf.
Note 4

Gute Umgangsformen, sagt aber nichts über die inhaltliche Tiefe der Zusammenarbeit.

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Er/Sie führte sein/ihr Team stets vorbildlich und mit ausserordentlichem Erfolg.
Note 6

Herausragende Führungspersönlichkeit mit nachweisbarem Teamerfolg.

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Er/Sie genoss bei Vorgesetzten und Mitarbeitenden stets sehr hohes Ansehen.
Note 5

Hohe Akzeptanz und fachlicher wie persönlicher Respekt auf allen Ebenen.

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Er/Sie verstand es stets bestens, die Mitarbeitenden zu hoher Leistung zu motivieren.
Note 5

Ausgeprägte Fähigkeit zur Teammotivation und Leistungsförderung.

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Er/Sie war ein stets gerechter und korrekter Vorgesetzter.
Note 4

Objektiv und regelkonform, aber ohne besondere Begeisterung oder strategischen Weitblick.

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Er/Sie führte die Abteilung stets mit Weitsicht und hohem Durchsetzungsvermögen.
Note 5

Strategisch kompetente Führungskraft mit Klarheit in der Umsetzung.

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Er/Sie förderte die ihm/ihr unterstellten Mitarbeitenden stets zielgerichtet.
Note 5

Aktive und systematische Mitarbeiterentwicklung.

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Wir bedauern seinen/ihren Austritt ausserordentlich und danken für die stets hervorragende Arbeit.
Note 6

Höchste Form der Wertschätzung zum Abschied — Bedauern, Dank und gute Wünsche perfekt vereint.

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Wir bedauern seinen/ihren Entscheid sehr und danken für die stets guten Leistungen.
Note 5

Sehr gute Abschiedsformel, die echtes Bedauern ausdrückt.

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Wir danken ihm/ihr für die stets guten Leistungen und wünschen beruflich wie privat alles Gute.
Note 4

Solide Schlussformel mit Dank und Wünschen, aber ohne explizites Bedauern des Austritts.

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Wir wünschen ihm/ihr für den weiteren Berufs- und Lebensweg stets viel Erfolg und alles Gute.
Note 6

Ausdrückliche Wünsche für beruflichen Erfolg und persönliches Wohlergehen.

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Wir wünschen ihm/ihr auf dem weiteren Lebensweg alles Gute.
Note 3

Nennt nur den Lebensweg, während der berufliche Erfolg bewusst weggelassen wird.

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Das Arbeitsverhältnis wurde im besten gegenseitigen Einverständnis gelöst.
Note 3

Gegenseitiges Einvernehmen ist oft die höfliche Umschreibung einer Kündigung durch den Arbeitgeber.

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Er/Sie verlässt unser Unternehmen auf eigenen Wunsch.
Note 5

Klarer Eigenentscheid des Arbeitnehmers, der eine arbeitgeberseitige Kündigung ausschliesst.

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Wir danken für die stets sehr angenehme und erfolgreiche Zusammenarbeit.
Note 5

Warme und anerkennende Dankesformel.

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Er/Sie genießt im Unternehmen unsere vollste Hochachtung.
Note 5

Sehr hohes persönliches Ansehen und Respekt der Geschäftsleitung.

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Er/Sie war krankheitsbedingt häufig abwesend.

Ein Hinweis auf Krankheit oder Absenzen — er gehört nicht ins Zeugnis, auch wenn er zutrifft.

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Während ihres Mutterschaftsurlaubs ruhte das Arbeitsverhältnis.

Ein Hinweis auf Schwangerschaft oder Mutterschaft — im Zeugnis unzulässig und zusätzlich geschlechtsdiskriminierend.

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Er/Sie engagierte sich aktiv in der Gewerkschaft.

Ein Hinweis auf Gewerkschafts-, Partei- oder Personalvertretungszugehörigkeit — im Zeugnis unzulässig.

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Er/Sie stand im Verdacht, Firmeneigentum entwendet zu haben.

Ein blosser Verdacht darf nie ins Zeugnis — solange nichts rechtskräftig feststeht, gilt die Unschuldsvermutung.

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Gegen ihn/sie liefen während der Anstellung Betreibungen.

Die finanzielle Lage der arbeitnehmenden Person ist Privatsache und gehört nicht ins Zeugnis.

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Er/Sie ist reformierter Konfession.

Religionszugehörigkeit und Weltanschauung sind besonders schützenswerte Daten und im Zeugnis unzulässig.

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Trotz ihrer/seiner Herkunft integrierte er/sie sich rasch ins Team.

Als Lob gemeint, als Herabsetzung wirksam — Herkunft und Nationalität gehören nicht ins Zeugnis.

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Er zeigte für die Belange der Belegschaft stets Einfühlungsvermögen.

Ein überlieferter „Geheimcode“, der als versteckter Hinweis auf die sexuelle Orientierung gelesen wird — als Andeutung ebenso unzulässig wie eine offene Angabe.

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Er/Sie war für das Betriebsklima stets förderlich.

Ein weiterer überlieferter „Geheimcode“ — je nach Quelle als Hinweis auf Alkoholkonsum oder auf Beziehungen im Betrieb gedeutet.

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Private Probleme wirkten sich zeitweise auf seine/ihre Arbeit aus.

Ein Blick ins Privatleben, der im Zeugnis nichts zu suchen hat — auch dann nicht, wenn er die Leistung erklären soll.

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Er/Sie war für die Aufgabe schlicht unfähig.

Ein herabwürdigendes Werturteil über die Person statt einer sachlichen Beurteilung der Arbeit.

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